Gestern habe ich mir Avatar in 3D im Cinestar Dortmund angeschaut und muss sagen, dass sich der Film sich seine 8.8 der IMDB vollkommen verdient hat! In der ewigen Top250 belegt er damit den Platz 25 vor "The Matrix" und nach "Das schweigen der Lämmer".
Zuvor habe ich eine recht negative Kritik auf heise.de gelesen und dadurch waren meine Erwartungen schon mal gesenkt. Wobei man sich auch fragen kann, warum ein IT-Medien/Technologie-Verlag nun plötzlich eine Filmkritik veröffentlicht... In der Sparte Telepolis war dies zwar schon häufiger so, aber die haben natürlich ihren eigenen Artikel über Avatar ;)
Auch wenn der Film sich ein paar Kritikpunkte gefallen lassen muss, wie z.B. die "eindimensional und berechenbar[e]" Story, so hat mich der Film durchgehend unterhalten und es hat einfach Spaß gemacht, mit dem Hauptcharakter die neue Welt und die Bräuche der Na'vi zu erkunden.
Im Kino hat sich mir die Frage gestellt, in wie weit die 3D-Technologie demnächst alle Filme und dann auch das Heimkino verändern wird. Die Diskussion ist aktuell voll im Gange und ich kann mir durchaus vorstellen, dass es in Zukunft Filme geben wird, die man ohne 3D nicht gänzlich erfassen wird.
Genauso, wie es Filme gibt, die in Schwarz-Weiß "unbrauchbar" wären, oder gar ohne Ton. Und trotzdem gab es wunderbare Stumm-, sowie Schwarz-Weiß Filme, die ohne diesen "neu modischen" Kram auskamen und womöglich gerade deshalb so gut waren.
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Das Blindenleitsystem der Dortmunder Universität hat ja noch ein paar Planungsmängel, wie ich letztens gezeigt habe.
In Enschede wurde es zwar anscheinend ohne Lampen auf dem Weg geplant und gebaut, aber durch die immense Fahrradnutzung wird der Weg doch ein bisschen gefährlicher... Man achte auf die Fahrradlenker, die fast zur Hälfte auf die Blindenspur ragen...
Auf der anderen Seite der Bahn war die Blindenspur komplett mit Fahrrädern zu geparkt...
Und das bei knapp über 0 Grad im Dezember!
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Wenn die Werbung am oberen Rand der Fenster bleibt, macht mir das nichts, Hauptsache ich habe beim Essen wieder Tageslicht und kann den Blick nach draußen genießen :)
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Nachdem ich längere Zeit nicht den Nutzen von Twitter für mich gesehen habe, hat mich die Dynamik des Bildungsstreiks dazu gebracht, den Dienst doch zu nutzen.
Und wenn ich schon etwas nutze, dann richtig :D
Ab sofort kann man über das "Tweet This"-Icon am Ende jedes Artikels sich bequem über meine Einträge bei Twitter auslassen.
Jeder neue Blogeintrag (es sind ja nun nicht soo viele), wird automatisch an meinen Twitteraccount gesendet mit dem Prefix: "blog update:", gefolgt von dem Titel und der URL im Tinyformat.
Gleichzeitig ist mein Twitteraccount jedoch auch noch mit studivz und facebook verlinkt. Alles was ich twitter, wird auch dort in den entsprechenden Diensten angezeigt, sowie vice versa.
Wenn ich nun also blogge, wird es gleichzeitig auch getwittert, in facebook und studivz angezeigt.
Irgendwie klingt das schon fast ein bisschen größenwahnsinnig gAber jeder darf mich ja ignorieren, falls es ihm zu viel wird.
So funktioniert es nun mal, das Netz 2.1 ;)
Nebenbei seht ihr alle meine Twittereinträge auch hier links im Blog.
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Letzten Donnerstag sind Kathi und ich nach Berlin gefahren. Auf dem Programm standen der Bundestag, das Willy-Brandt Haus, das Rathaus Berlin Schöneberg und das Stasi-Gefängnis in Berlin Hohen-Schönhausen.
Der Bundestag hatte unseren Termin 2 Stunden vorverlegt, so dass der Bus Gas geben musste (Reduzierung der Pausen). Die Sicherheitskontrolle hielt sich im Rahmen und somit konnten wir direkt hoch und auf die Besucherplattform des Bundestages. Zufällig war gerade in der "aktuellen Stunde" das Thema Bildung, welches aufgrund der studentischen Proteste in ganz Deutschland auf die Agenda kam.
Kathis Silhouette auf der Kuppel
im Bundestag
Es war sehr interessant, was die verschiedenen Fraktionen dazu zu sagen hatten. Die Qualität der Redebeiträge ist zwar wesentlich höher als im StuPa, aber ansonsten ist es nicht viel anders. Die Linke Seite im Bundestag hat oftmals reingerufen, wenn jemand von der FDP oder CDU sprach und man schob sich einige Male die Schuld gegenseitig zu. Um so stärker treten dann die Beiträge heraus, die meiner Meinung nach versuchten, konstruktiv alles zusammen zu fassen und mit vernünftigen Ideen eine Verbesserung bewerkstelligen möchten.
Leider mussten wir schon nach knapp 50 Minuten wieder raus, ich jedoch wäre gerne länger dort geblieben. Dann ging es kurz in einen Seminarraum, wo uns ein Mitglied des Bundestages empfing und relativ erfreut von dem bevorstehenden Rücktritt Jungs erzählte.
Ein paar Stunden später ist er dann auch wirklich zurückgetreten :) Soweit ich es im Übrigen richtig verstanden habe, aufgrund der Arbeit und Publizierung der Bildzeitung!
Willy-Brandt HausDanach ging es auf die Kuppel, mit einer schönen Aussicht auf Berlin. In der Kuppel befinden sich eine Unmenge Spiegel, welche das Tageslicht in den Bundestag lenken. Ich kann jedem nur einen Besuch im Bundestag empfehlen, der in Berlin ist.
Danach wurde im Hotel "East Side Hotel" eingecheckt. Es befindet sich an der längsten Galerie der Welt. Dabei handelt es sich um Kunstwerke, aufgemalt auf die Berliner Mauer. Das Essen in der Spree Bar war ok... Ich stelle es mir aber im Sommer schön vor, wenn man an der Spree essen kann. Und schon nach der kurzen Zeit kann ich verstehen, warum die Immobilien in Berlin so beliebt sind, denn hier zu leben, stelle ich mir sehr schön vor.
Am nächsten Tag ging es zum Willy Brandt Haus. Nach einer Einführung über die Geschichte und Architektur des Hauses haben wir eine Zeitreise durch die Politik der SPD gemacht. Zum Schluss bekamen wir noch eine Biographie über Willy Brandt im Presseraum als Video präsentiert. Bekannte Politiker habe ich nicht gesehen...
Das Rathaus in Berlin Schöneberg hat einen interessanten historischen Hintergrund. Schöneberg war Ende des 19. Jahrhunderts kein Stadtteil von Berlin sondern eigenständig. Während der Industrialisierung ist die Einwohnerzahl soweit angestiegen, dass Schöneberg Stadtrecht zugesprochen bekam. Da man nicht bescheiden ist, wollte man direkt ein RIESIGES Rathaus bauen. Durch den Weltkrieg verzögerte sich die Fertigstellung. Und kurz vor der Eröffnung 1920 wurde Schöneberg dann als Stadtteil in Berlin eingegliedert und als Stadtteil benötigt man nun mal kein eigenes Rathaus =)
Trotzdem hat es weiter Geschichte gemacht und steht vor allem für die Deutsch-Amerikanische Freundschaft. Nach dem 11. September 2001 kamen viele Berliner dorthin, um Blumen etc. als Zeichen des Mitgefühls zu hinterlegen. Die Pförtner wussten absolut nicht, warum das alle taten und schickten die Leute weg. Erst als die Bewohner ihnen dann mitgeteilt haben, dass sie mit dem Rathaus diese Freundschaft verbinden wurde die Sache
Blick in eine Zelleklarer. ( Ein paar Informationen dafür findet ihr in der Wikipedia, ansonsten fahrt hin und schaut euch kostenlos einen Film darüber an :) ).
Am Samstag ging es dann in das Stasi-Gefängnis in Berlin Hohen-Schönhausen. Das Gebiet drumherum war auf einen Quadratkilometer Sperrgebiet und war auf keiner Landkarte in der DDR eingezeichnet. Die Methoden gingen von physischer hin zu psychischer Folter. Man sollte danach schließlich möglichst wenig Narben sehen...
Schaut euch am besten meine Bildergalerie dazu an oder besucht die Gedenkstätte selbst, auch hier lohnt sich ein Besuch!
Bleibt nur zu sagen: Berlin, immer wieder!
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Transparent WorkshopWas für eine Woche... Und sie ist erst zur Hälfte rum! Der Montag fing um 7 Uhr mit Gassi gehen an, da wir mal wieder einen Hund bei uns hatten :) Danach hieß es weiter die Demo für eine bessere Bildung vorzubereiten. Im Gegensatz zu so mancher vorherigen Demo, sollte diese Demo wirklich NUR für ein besseres Bildungssystem sein und damit einen großen Teil der Studierendenschaft mobilisieren. Die Studivzgruppe wuchs pro Tag um ca. 140 Studis an und ist innerhalb vom letzten Donnerstag bis jetzt auf 726 Mitglieder angewachsen (Name: Dortmunder Studis streiken für eine bessere Bildung). Wobei das Wort demonstrieren passender, jedoch auch gleich radikaler, gewesen wäre.
Auf einer Vorbereitungssitzung habe ich darum gebeten, dass der Fahrer des LKWs auf der Demo doch bitte einmal bei mir klingeln lassen soll, wenn er beim AStA ankommt, damit ich aus der Vorlesung kommen kann, um zu helfen und danach zur Demo zu fahren. Daraufhin wurde ich von einem Mitorganisator verdutzt angeschaut. Nach 5 Sekunden meinte er, sowas wie: "Es ist Bildungsstreik. Und du gehst zur Vorlesung und hilfst nicht mit?" - Kein Kommentar...
Demo in der InnenstadtAbends habe ich dann einfach mal einen Transpi-Workshop geleitet. Zwar habe ich das erstes Transpi meines Lebens erst am nächsten Tag erstellt, aber das Einkaufen und Durchführen lief trotzdem unerwartet gut :)
Am Dienstag ging es um 8:30 Uhr zur Vorlesung, welche sich Inhaltlich definitiv gelohnt hat :) Glücklicherweise hat danach das Wetter mitgespielt, so dass fast ohne Regen gut 1000 Studis bei der Demo mitgemacht haben! Relativ fix ging es über den Dortmunder Wall zum Friedensplatz, wobei der Videowagen der Polizei ein paar Studis durch seine Anwesenheit verärgert hat. Außer einen paar Sitzblockaden war die Demo sehr locker, jedoch wohl für einige Studis dann doch zu kurz. Nach dem Ende der Demo wurde der Anmelder vom Dortmunder AStA noch kurz als "Scheiß SPD'ler und Jusos" per Megafon beschimpft. Er ist nicht in der SPD und auch kein Juso... Hauptsache, man hat seinem Ärger Luft gemacht...
Sperrung am RingDie Studis sind dann über den Hellweg und HBF zur Uni zurück gegangen und haben dort relativ spontan den Hörsaal in der EF-50 besetzt. Obwohl der Hörsaal 600 Sitzplätze hat, reichte diese Anzahl ein paar Stunden später nicht mehr, für die Menge an Studierenden, die dort waren!
Nachdem ich bei der Besetzung kurz neugierig mit hineingegangen bin, bin ich auch schon direkt danach mit dem Dozenten wieder hinaus gegangen, der mir freundlich die Tür öffnete und meinte: "Ganz schön laut da drin" :) Auf meine Frage, welche Veranstaltung gerade ausgefallen sei, antwortete er: "Nein, Nein, Nein, die ist nicht ausgefallen. Ich habe nur früher Schluss gemacht!". Er unterstütze die Studierenden, wie es in der Folge mehrere Professoren gesagt haben.
Im AStA stand bis um halb vier das Telefon nicht mehr still. Einige Zeitungen, Radiosender, sowie Fernsehsender haben angerufen und sich über die Situation informiert. Da habe ich dann auch gelernt, dass wenn man sagt, dass das Ganze vom AStA nicht geplant war, in der Presse später steht, dass der AStA das nicht unterstützt. In einer Zeitung stand direkt dahinter dann noch, dass der AStA aber seine Hilfe zugesagt hat. Das kommt der Sache zwar schon näher, ergibt aber wenig Sinn, mit dem vorhergesagten...
Nun denn, ein bisschen Erfahrung mit der Presse kann im Leben auch nicht schaden!
HörsaalbesetzungAbends hat sich der AStA noch zu einer Krisensitzung getroffen, da es schließlich nicht gerade gut aussieht, wenn der AStA sich gar nicht positionieren möchte. Auch wenn die Position danach für einige immer noch nicht so klar war, kann ich hier sagen, dass der AStA der Hörsaalbesetzung seine Hilfe anbietet und unterstützt, jedoch keine Organisationshilfe bereit stellen möchte. Die ist auch gar nicht von Nöten, da sich die Besatzer selbst sehr gut organisiert haben. Man möge nur mal in den AStA gehen und die Flaschen zählen ;)
Es gibt Arbeitskreise für so ziemlich alle. AK-Presse, AK-Küche und sicherlich noch einige politische. Als größte Errungenschaft der Besetzer muss man die PM und die Forderungen anführen, da ich wirklich Respekt davor habe, dass am Ende 200, wenn nicht gar 300 Studis diese im Konsens angenommen haben.
Lars vor den StudisHeute fand an der Uni dann die Studierendenvollversammlung statt, welche von Frau Gather besucht wurde. Zuerst gab es ein bisschen AStA-Bashing... Wo der AStA denn gewesen sei, als Studiengebühren eingeführt wurden... Nun ja, was soll man dazu sagen? (Fast) Niemand aus dem jetzigen AStA war in dem (sehr linken) AStA, unter welchem die Studiengebühren eingeführt wurden. Seitdem gab es interessanterweise auch keinen sehr linken AStA mehr
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Herr Grünzweig, Prorektor für Studium und Lehre und Frau Gather, Rektorin der TU DortmundDie Diskussion mit unserer Rektorin verlief aus meiner Sicht ziemlich gut, weil nun die Studierenden hören konnten, dass das Rektorat einige Probleme genauso sieht und dabei auf der Seite der Studierenden steht. Nachher wurde an mich herangetragen, dass der AStA sich zu wenig selbst zu Wort gemeldet hätte. Ich selbst habe deshalb nicht Frau Gather viel fragen wollen, da ich in 5 Tagen ein Rektoratsgespräch haben werde und daher lieber die Studis zu Wort kommen lassen wollte.
Nach der SVV bin ich dann noch in den besetzen Hörsaal gegangen, aber nach 26 Stunden Besetzung, waren die 60 Anwesenden nicht mehr sehr aufnahmefähig und daher habe ich mein Angebot, etwas über die hochschulpolitische Landschaft der Uni Dortmund zu erzählen, für mich behalten. Dafür hatte ich einige schöne Diskussionen mit Studis rund um die Besetzung.
Die erste Hälfte der Woche passt wunderbar zur zweiten. Denn dort werde ich den Bundestag von innen sehen :)
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... und was macht man dann damit? Natürlich zuerst mal die Gewährleistungsansprüche prüfen. Schließlich bieten die meisten Hersteller 5 oder gar 10 Jahre Garantie an und wenigstens die deutschen zwei Jahre Gewährleistung... Da ich jedoch nicht mehr nachvollziehen konnte, wo ich sie erstanden habe und auf der Herstellerseite die Seriennummer nicht akzeptiert wurde (war auch in einem ganz anderen Format, schlechter Nachbau?), habe ich mich dafür entschieden, mir die Karte mal genau anzuschauen. Wie sieht so eine sd-Karte denn von innen aus?
Es ist schon erstaunlich, wie viel Speicherplatz auf kleinstem Raum untergebracht werden kann. Wenn ich da an die erste 105 MB Festplatte meines Vaters denke... Und das war extrem viel zu der Zeit :)
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