Das persönliche Journal

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817 Geschichten gefunden

Dortmunder Nachtschicht 2009

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Auch dieses Jahr habe ich wieder an der Dortmunder Nachtschicht teilgenommen. Rechts könnt ihr den kompletten Weg nachvollziehen, welchen unser Team zwischen 17:10 Uhr und 8:30 Uhr morgens mit öffentlichen Verkehrsmittel zurück gelegt hat. Am Anfang haben uns noch Kathi und mein Patenkind Fabian unterstützt. Aber da die ganze Lauferei etc. nichts für 9-jährige ist, haben wir ihn um 21:30 Uhr abholen lassen :) Wie gefährlich es sein kann, zeigte der versuchte Raubüberfall auf zwei Mitgliedern unseres Teams auf dem Weg nach Hause um kurz vor 8 Uhr in der westlichen Innenstadt. Die Täter sind sie folgendermaßen losgeworden. Als die Täter auf einen drauf gegangen sind, hat der andere sein Handy gezogen und versucht, die Polizei anzurufen. Daraufhin sind beide auf die Person mit dem Handy gegangen, worauf unser zweites Teammitglied die Polizei anrufen konnte. Nachdem sie eingesehen haben, dass sie nicht zu Viert sind und deshalb jeweils ein Täter auf einen Menschen gehen müsste, sind sie lieber weg gerannt.

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Frank und Kathi auf der Nachtschicht Die Nachtschicht selbst war leider mit einigen, für uns demotivierenden Rätseln gespickt. Das erste Rätsel lautete folgendermaßen: "4 4 4 4 5 5 6 4 4 4". Im zugehörigen Heft konnte man nachlesen, dass es 9 mögliche Antworten gibt: 1,2,3,4,5,6,7,8 oder 9, die jeweils zu einem anderen Ort führen. Leider kamen wir auf keine eindeutige Lösung und sind daher die Station angefahren, die nach einem Terminierungssystem vier ergab. Leider war es der falsche Ort, genauso wie die beiden nächsten. Wir lagen zwar bei den weiteren Rätseln ziemlich gut dabei, aber mussten trotzdem häufiger die Tipps von den Orgas anfragen, was nicht Sinn der Sache sein sollte.

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Gegen zwei Uhr waren wir im ersten Drittel des Feldes und ca. 2 Stunden hinter dem ersten Team. Nach einer kleinen Pause bei mir Zuhause ging es zum Revierpark Wischlingen. Zu Fuß um 3 Uhr Nachts ist das ein weiter Weg. Und man kommt dort auch nicht mehr so gut weg, wie ein paar Stunden früher... Glücklicherweise fiel der letzte Zug nicht aus, wie es eine Gruppe im Netz erfahren hatte und somit kamen wir wenigstens noch zum HBF. Dann ging es Richtung Stadthaus S-Bahn, um dann in der Lösung des neuen Rätsels zu erfahren, dass wir von nun an richtig viel laufen müssten... Ungefähr da war unser Tiefpunkt erreicht. Wir haben zwar dann noch das nächste Rätsel am HBF gefunden, sind dann aber im Restaurant mit der gelben Möwe versackt und haben uns danach um 7 Uhr aufgelöst... In einem kurzen Anfall von erneuter Energie bin ich noch zu einem zweiten Team hin, aber die waren auch ziemlich fertig und die bei den Organisatoren nachgefragte Lösung: Süd Bahnhof am Heiliger Weg. Jetzt erkläre mir bitte mal jemand, wo es in Dortmund den Süd Bahnhof gibt?!? Klar, Heiliger Weg kennt man, aber die Straße ist nicht gerade kurz... Eine Gruppe mit IPhone hat im Netz zwar ergoggelt, dass der Bahnhof am Wasserturm ist, aber woher soll man sowas wissen? Erst wikipedia zuhause hilft einem da wieder weiter: Südbahnhof Dortmund. Die Nachtschicht hatte viel Potential, aber entweder hatten wir einfach nicht die guten Ideen bei einigen den Rätseln oder sie waren einen Tick zu verdreht aufgebaut. Auch der Fußweg nach Wischlingen hätte wirklich nicht sein müssen... Nach so etwas hat man wenig, wenig Lust noch durch die ganze Innenstadt tausendmal zu laufen! Lieber mehr Rätsel, bei denen man immer wieder kleine Fortschritte erzielen kann, als eins bei dem man alle Tipps vom Orgateam schon selbst erarbeitet hat und trotzdem nicht auf die Lösung kommt...

Zusatz: Die Hälfte der Rätsel waren gut, meine Kritik handelt von der anderen Hälfte :)

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Verführerische Delikatessen

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Für einen schönen Abend benötigt man ja etwas zu knabbern... Und ein edler Wein macht sich gut dazu, wenn das zu knabbern spanischer Schinken und holländischer Käse ist :) Dann noch ein bisschen griechische Antipasti .. Und den Lachs dort im Kühlregal... Dafür waren wir dann im REWE, denn im Delikatessenmarkt wird man doppelt so schnell arm! Leider haben nur wenige Märkte einen guten Pinot Noir. Wir hatten heute Glück :) Unser Haushaltskonto weniger ;)

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Ein kategorischer Imperativ

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Kein Zusammenhang zum BlogeintragZum Egozentrischen Weltbild einiger Mitmenschen präsentiere ich das Zitat des Tages:

"Wenn du dich von der Brücke stürzt, ist das deine Sache. Wenn du aber danach einen Dreckfleck auf der Straße hinterlässt, ist das Sache der Allgemeinheit."

Quelle: Heise Forum

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Essen wie in Italien

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Wie so ziemlich jedes Jahr einmal wollten Kathi und ich auch dieses Jahr wieder im Mille Miglia essen gehen. Doch als wir angekommen sind, ging schon draußen ein Zettel, dass das Gutscheinbuch nicht mehr akzeptiert wird. Ich würde in dem Restaurant auch ohne Gutscheinbuch dinieren, aber ich finde es nicht sehr kundenfreundlich, dass man es nicht noch die paar Monate aus Kulanz hätte annehmen können. Die anderen Restaurants können damit schließlich auch ganz gut fahren...

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Drei verschiedene Nudeln -
Ölgemälde sehen schöner ausNun ja, im nach hinein war es gar nicht schlecht, denn so sind wir zu "Leonardo Da Vinci " in Witten gefahren! Und gerade nach unserem Italienurlaub konnten wir erst erkennen, wie italienisch dieses Restaurant wirklich ist! Die Speisekarte führt nämlich auch zuerst Antipasti, Pasta, ersten und zweiten Gang + Beilage. Genauso wie in Italien, konnte man dann noch einzelne Kombinationen wählen, welche als Menü dann günstiger wurden. Insgesamt ist der Preis hier aber ähnlich hoch wie in Italien. Sehr weit hinten, erblickt man dann jedoch noch die Pizzen, welche wiederum so günstig wie in Italien sind :) Die Bedienung begrüßte uns auf italienisch und sprach auch beim Bringen der Speisen immerzu italienisch. Der Unterschied zu Italien war einzig, dass sie unser Deutsch verstand ;) Das Essen war wirklich gut, die Nudeln selbst gemacht und man bekam eine große Schüssel frisch geriebenen Parmesan dazugereicht. Als Vorspeise gibt es im Übrigen kostenlos ein bisschen Brot und Bruschetta. Ich kann das Lokal wirklich jedem der italienisches Essen mag empfehlen und die Annahme des Gutscheinbuchs ist das Tüpfelchen auf dem i :)

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Hundesitten

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Kathi und ich haben jetzt fast durchgehend eine Woche auf den jungen Hund von ihren Eltern aufgepasst. Als wir ihn gestern wieder zurück gegeben haben, kam mir unsere Wohnung ganz still und leer vor... Aber wir haben dabei einiges gelernt! So ist es gar nicht so einfach, wenn zwei Menschen bei der Erziehung zusammen spielen wollen, weil jeder erstmal seine eigenen Vorstellungen in der jeweiligen Situation hat. Wenn man dann nicht solche Kleinigkeiten erzählt und dabei erwähnt, wie man sie gelöst hat, hat der Hund zwei verschiedene Lösungen, die von ihm erwartet werden und er verhält sich dann bei einer Person anders als erwartet. So wollte Bryza eines morgens die aller letzte Treppe im Flur nicht mehr hochgehen. Einmal Bellen und die Nachbarn fliegen aus den Betten, was also machen, wenn man keine Ahnung hat, warum er dort sitzen bleiben will. Meine Sturheit konnte sich letzten Endes durchsetzen und als ich es Kathi erzählte, lüftete sich das Geheimnis. Sie hatte ihn die letzte Treppe wohl die letzten beiden Male mit Leckerli hochgelockt. Sozusagen als Belohnung, dass man wieder Zuhause ist. Da ich nichts davon wusste, hatte ich keine dabei und konnte die Situation nicht adäquat beurteilen. Mit der Zeit spricht man sich dann aber besser ab und die Schwierigkeitsgrade können von leicht (Treppe steigen) zu schwer (kein Essen vom tief liegenden Wohnzimmertisch) gesteigert werden.

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Da Bryzas Kopf über der Tischkante liegt, liegt es für sie nahe den Inhalt des Tisches zu überprüfen und gegebenenfalls leckere Dinge zu essen oder zu knabbern. Nach erstem leichten Schimpfen, haben wir dann zwei Trauben, welche Ziel ihrer Angriffe waren, ca. 10cm von der Tischkante gegenüber hingelegt. Jedes Mal wenn sie die Trauben nehmen wollte, haben wir geschimpft und wenn sie die Trauben mal geschnappt hat, weil wir nicht darauf geachtet haben, wurde sie bestraft. Nach drei Tagen war ihr klar, dass sie keine Trauben von Tisch nehmen darf. Aber da wir nicht nur Trauben essen, war die Strategie noch nicht perfekt. Als nächstes haben wir also Käse dorthin gelegt und das gleiche Verfahren durchgezogen, welches schon schneller Wirkung zeigte. Es ist zwar immer noch nicht ganz einfach, wenn Besuch da ist, aber wenn wir ihr etwas auf dem Tisch verbieten, geht sie schon nicht mehr dran. Mit etwas mehr Zeit hätten wir unser Ziel vielleicht ganz umsetzen können. Sehr schön ist natürlich auch die Zeit, welche man mit dem Hund unterwegs verbringt. Mit 4 1/2 Monaten hört sie zwar noch nicht perfekt, aber es überrascht mich doch immer wieder, wie oft sie auf Zuruf wieder zurück kommt. Mit Ausnahme von der Anwesenheit anderer Hunde funktionierte es schon recht gut! Und gerade wenn sie mit anderen Hunden spielt und dabei immer wieder auf die Nase fliegt, stolpert oder sich sonst wie witzig darstellt, hat man sehr viel Spaß :) Für mich steht fest, dass ich eines Tages einen Hund an unserer Seite haben möchte. Bryza ist im Übrigen ein Jagdhund, und um genau zu sein ein "Deutsch Kurzhaar". Mehr Fotos von ihr findet ihr in meiner Galerie.

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Ist es denn so schwierig...?

Heute waren Kathi und ich beim lokalen Frühstückslädchen. Dort bekommt man Kaffee und belegte Brötchen. Kein allzu großes Portfolio. Da ich beim letzten mal vor 15 oder 18 Monaten ganz zufrieden war, ging es nach A.T.U. dorthin. Auf meinen Wunsch hin, ein Brötchen mit Rührei, Salami und Käse zu erhalten, wurde ich erstmal komisch angeschaut und gefragt, wie das auf ein Brötchen passen soll. Keine Ahnung, ich stehe ja nicht hinter der Theke und Zuhause klappt das im Allgemeinen auch ziemlich gut. Als ich meinte, dass das Ei ja nicht gerührt werden müsse, meinte sie, das sie das sowieso machen muss... ... ... Wie auch immer, habe ich dann mein Brötchen zum mitnehmen erhalten. Zuhause fand ich dann noch den "traumhaften" Formvorderschinken drauf, der sofort aus dem Brötchen musste. Das Papier um das Brötchen war schon vom Fett total durchgeweicht und alles triefte. Beim Essen wurde dann auch klar, dass dies nun wirklich kein liebevoll belegtes Brötchen war und statt Rührei bekam ich dann auch noch Rührei mit Speck, was ich nicht bestellt hatte und in dieser Form auch nicht wollte. Dieser leckere dünne, angebratene Speck, welchen es auch in der Galerie gibt, ist ja total super, aber was zwischen dem Ei lag, sah eher nach Formvorderschinken in Streifen aus... So kam es dann auch dazu, dass das Brötchen von mir nicht endgültig verkostet werden wollte. Kathis Auto ist im Übrigen gerade repariert worden. Das Radlager war nicht in Ordnung und es gab eine 15 Posten umfassende Liste mit Dingen, die A.T.U. gerne repariert hätte, für 786,-€ natürlich. Wir haben uns dann auf die Sicherheitskritischen Dinge beschränkt. Dies war im Übrigen mein erster Kontakt mit dem Laden, wo sie mir keine defekten Stoßdämpfer verkaufen wollten ;) Ansonsten war der Meister und unser Mechaniker sympathisch und schien kompetent zu sein.

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Auswandern aus der Zivilisation

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Eine Freundin von mir hat vor einiger Zeit den Entschluss gefasst, mit ihrem Freund nach "La Gomera" auszuwandern. La Gomera ist die zweitkleinste kanarische Insel und wie die restlichen Inseln vor Marokko gelegen. Doch im Gegensatz zu allen anderen Auswanderern, wollten sie dort keine Wohnung und keine Arbeit suchen, sondern Abseits von der Zivilisation in der Natur leben. Nach eigener Aussage, war der erste Monat der schwierigste, aber irgendwann haben sie sich dann auch dort schön eingerichtet und sich an die anderen Verhältnisse gewöhnt. Selbstverständlich gibt es dort keine Toiletten und auch kein Strom. Nur fließend Wasser ist dank einer nahe gelegenen Quelle zu genüge vorhanden. Das Leben ist natürlich ganz anders: "schon alleine die Schwingungen der Insel sind anders als [in Deutschland]". Die Lebensmittel bauen sie selbst auf einem Hektar Land an, welches ihnen ein britischer Multimillionär zur Nutzung freigegeben hat. Alles im ökologischen Anbau, versteht sich :) Aktuell haben sie zwei Residenzen auf der Insel. Eine Sommerresidenz in der Schweinebucht (auf dem Foto seht ihr den Ausblick aus dem Schlafzimmer in Richtung Atlantik) und die Hauptresidenz auf 300 Meter über NN in den Bergen. Zur Hauptresidenz kommt man nur zu Fuß und mit ein bisschen leichtem Klettern. Das Ziel einer autarken Lebensweise haben sie noch nicht ganz geschafft. Sie sind beide noch krankenversichert und sie arbeitet 5 Monate gestückelt in Deutschland. Wenn der Arbeitsvertrag 2011 ausläuft, soll es auf Dauer auf die Insel gehen. Ihren Freund hat sie in der Zwischenzeit geheiratet und sollten Kinder geboren werden, so werden sie ihnen das Nötigste selbst beibringen. Bei Bedarf gibt es natürlich auch auf der Insel eine Schule. Aber bis dahin ist ja noch eine Menge Zeit :) Ich hoffe, dass ich auch in Zukunft erfahre, wie es dort so läuft und wünsche den beiden viel Erfolg auf dem Weg zur Autarkie.

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