Auch wenn man anhand des Fotos rechts annehmen könnte, dass wir schon länger das Haus nicht mehr verlassen hätten, so waren wir doch am Vorabend noch bis Mitternacht weg. Da wir die Haustür um die Uhrzeit abschließen, nehme ich an, dass schon am frühen Morgen jemand das Haus verlassen hat. Vielleicht so gegen 7 Uhr. Daher waren wir wirklich überrascht, dass sich so ein Spinnennetz vor uns aufbaute, als wir zum Auto wollten! Kathi, mit ihrer "leichten" Abneigung erwartete natürlich von mir einen Akt der Zerstörung. Jedoch war ich schon am hochflitzen, um meine Kamera zu holen :D Sowas muss einfach mal festgehalten werden, sonst glaubts doch eh keiner :)
Der Bummelberg an welchem ich wohne, eckt an die Straße Kortental an. Diese führt durch ein Industriegebiet und wird in den kommenden Jahren direkt mit der B1 verbunden. Da diese Straße nicht wirklich für ein Industriegebiet ausgelegt ist (Die Nachbarn erzählen, dass es hier früher vor dem Industriegebiet gaaanz ruhig und leise war), kommt es häufiger vor, dass sie Löcher enthält. Nun ist leider direkt vor unserem Schlafzimmer eine Senke, welche von den LKW's immer weiter platt gedrückt wird. Und das nicht langsam und leise, sondern durch einen Knall, der "proportional" zum Höhenunterschied und zur Geschwindigkeit zu sein scheint. Deshalb war ich sehr erfreut, heute von diesem Geräusch geweckt zu werden (wobei ich LKW bei geschlossenem Fenster fast gar nicht höre, sondern höchstens spüre...).
Der andere Sven ist gestern 30 geworden. Zu diesem traurigen Anlass haben wir uns zusammen gefunden und in seiner Wohnung ein paar Bier gekillt. Es war ein großer Spaß und Julia Kathi & ich waren erst so um 2 4 Uhr zu Hause. ((c) by stombers). Interessant waren in jedem Fall die beiden Canon Objektive, die Sven sich letztes Jahr für seine Amerikaaufenthalte gekauft hat. Nicht ganz so gut war die Idee von Sven, fast jedem zu sagen, dass er das neue "Die Physik von James Bond" Buch möchte. Denn das dürfen wir jetzt umtauschen :) Und noch eine Anmerkung für's nächste Jahr: Sven trinkt nicht nur gerne Bier, sondern auch Whiskey. Die Bilder sind nun in der Galerie online :)
Das Buch kann ich allen Leuten empfehlen, die lesen können :) Das Buch ist selbstverständlich so geschrieben, dass es nicht nur Physiker verstehen, sondern es ist für die Personen ausgelegt, die sich generell dafür interessieren, wie alles funktioniert. Also auch wenn die letzte Physikschulstunde schon viele viele Jahre her ist, kann man das Buch ruhig lesen. Nur die Mitmenschen, die mir auf Partys immer sagen: "Physik habe ich schon immer gehaßt...", sollten vielleicht die Finger davon lassen ;) Im Gegensatz zu vielen anderen Büchern in diesem Stil, schauen wir uns die Szenen an und erklären, ob James Bond dies wirklich hätte widerfahren können. Wenn z.B. ein Laser erwähnt wird, erklären wir nicht ausschließlich, wie ein Laser prinzipiell funktioniert, sondern wie stark ein Laser sein müsste, damit er ohne Probleme zwischen James Bonds Beinen einen Goldblock schmelzen lassen könnte, wie in der Szene aus Goldfinger. Der Beitrag von Kathi und mir ist übrigens in Kapitel 3: "Ich schau dir in die Augen, Kleines" und "Polarisation durch Reflexion: Wie man durch spiegelnde Scheiben sieht":
puh Nach vier Fahrradtouren und 2 Stunden Fußball ist man schon ziemlich platt. Deshalb weiß ich nicht, ob meine Augen einen Streich gespielt haben, aber als ich an der Ampel Vogelpothsweg Ecke Emil-Figge-Str. stand, fuhr ein Bus an mir vorbei und auf der vorderen Anzeige stand: "Brinkhoff's No.1"... Dies wechselte sich mit dem S für Sonderfahrt ab... Fahren die jetzt auf dem Weg in den Busbahnhof (zur) Werbung?!? Fahren sie nur für die Werbung rum oder war dies gar ein Partybus? Ich konnte es nicht mehr gut erkennen, aber ich meine, auf dem restlichen Wagen war die normale DEW Werbung... Weiterhin bekam ich gerade wieder ein Angebot von Trigami, wo ich mich zwar mal angemeldet habe, aber nie etwas für geschrieben habe. Diesmal war das Angebot aber auf dem ersten Blick zu verführerisch. Einen kleinen Roboter, der selbstständig die Bude saugt und 229,-€ kostet, dürfe man testen! Also direkt eingeloggt und dann beim kleingedruckten geärgert. Man darf ihn nur 14 Tage zur Probe haben und muss ihn dann wieder zurück schicken... Das kann man wohl auch einfacher haben, dank Fernabsatzgesetz... Nachdem schreiben eines Berichts über die Harmony fiel mir auf, dass ich ja schon über die Fernbedienung gebloggt hatte. Aber das Bild habe ich so schön retuschiert, dass ich es euch nicht vorenthalten wollte :)
Letzten Donnerstag kam mein Hubschrauber an und ich habe natürlich sofort losgelegt :) Batterien rein, über die Fernbedienung aufladen und schon kann es los gehen! Er hielt sich ziemlich ruhig in der Luft und ich war schon ziemlich begeistert, bis er nach 3 Minuten einen Teil seines Flügels verlor... Eigentlich liest man überall, dass diese Hubschrauber ziemlich robust sind, daher habe ich direkt Amazon angeschrieben und mich über diese mangelnde Qualität beschwert und schon wurde ein neuer Hubschrauber auf den Weg geschickt :) Nachdem DHL wird betriebliche Probleme am Samstag hatte, kam der Hubschrauber heute an! Beim Testflug im AStA bemerkte ich, dass man ihn nicht lenken konnte, nur "hoch - runter" ging. Nachdem Florin und Dennis auch mal ein Auge auf den Flieger legten, klappte es plötzlich, obwohl Dennis die Änderung von Florin nur Rückgängig gemacht hat. Seitdem habe ich einen Hubschrauber, der sich dank 3-Kanal Fernbedingung super steuern lässt :) Jetzt müssen die Vögel wohl häufiger im Käfig bleiben :)
Als Mitglied des Prüfungsausschusses der TU-Dortmund habe ich die Tage die Qualitätsberichte zur Verwendung der Studiengebühren der Fachbereiche und anderer Einrichtungen erhalten. Diese listen auf, wofür die Gelder ausgegeben wurden, wie die Ausgabe den Studierenden, insbesondere der Lehre zugute kommen und wie man dies überprüfen kann. Leider stand in der Mail auch gleichzeitig, dass diese Berichte streng vertraulich seien. Die Berichte, welche detailliert Auskunft darüber geben könnten, inwieweit die Ausgabe der Studiengebühren sinnvoll oder verschwenderisch sind, dürfen also den 20.000 zahlenden "Kunden" (wie man heute so schön sagt) nicht gezeigt werden. Und das, obwohl in den Dokumenten keine Personalia oder andere wichtige Zahlen zu finden sind. Auf meine Nachfrage hieß es, dass man über die Vertraulichkeit auf der nächsten Sitzung am 26. September beraten könne. Na, das Thema werde ich definitiv anschneiden!