Gegen Gebühren?
Vor einer halben Stunde haben sich ca. 60 Studierende als Zeichen des Protestes auf die B1 gesetzt. Dem vorausgegangen war eine Studierendenvollversammlung der Dortmunder Studenten, auf dem unter anderem gegen Studiengebühren diskutiert wurde. Am Schluss nahm ein Mitglied von Attac das Megaphon und rief zu einer Sitzblockade auf der B1 auf. Da ich nicht glauben wollte, dass Studierende so blöd sein können, bin ich denen mit einem StuPa-Kollegen gefolgt und habe aus sicherer Entfernung diese idiotische Aktion fotografieren können. Natürlich habe ich mich NICHT beteiligt und sehe keinen Sinn darin, sich auf die B1 zu setzen, wenn man gegen Studiengebühren ist. Es gibt sicherlich auch Wege, bei denen man nicht das Leben anderer riskiert (wenn z.B. Autos bei 80 km/h ausweichen müssen). Das zieht mal wieder ein sehr schlechtes Licht auf die Studierenden. Dabei ging es doch Bergauf! Das Protestcamp war eine super Sache und auch die IKEA Belagerung (ich nahm bei beidem leider nicht Teil) hatte Potential. Die Berichterstattung von beidem war heiter bis sehr positiv :) Wobei diese Aktion auch nicht der AStA zu verantworten hat...
edit: Die Polizei hat auch gebloggt ;)
Aus dem damaligen Austausch
Historische Kommentare
Krass... mehr fällt mir nicht dazu ein!
Also sowas wie auf die B1 stürmen halte ich für leichtsinnig, denn das kann wirklich gefährlich werden. Das Protestcamp denke ich hat wenig Einfluss, da die einzigen, die das wirklich sehen, die Studis selber sind. Die Ikea-Aktion wurde zumindest wahrgenommen. Das Problem ist wohl, dass viele Aktionen nichts bewirken. So eine B1 Aktion könnte wenigstens Aufmerksamkeit auf sich ziehen, dafür müsste man aber lange genug da bleiben, etwas besser planen und einige Transparente dabei haben. :o) Bleibt aber gefährlich! Ich glaube sowas wie das Rektorat besetzten ist schon am effektivsten =) oder fette Demos. Aber das erstere muss man sich auch erst trauen. ;)
Ich sage dazu soviel:
http://www.ratgeberrecht.de/worte/rw00822.html
Gefährlicher Eingriff in den Strassenverkehr
Gefährlicher Eingriff in den Strassenverkehr. Nach § 315b Strafgesetzbuch maß sich derjenige strafbar, der die Sicherheit des Straßenverkehrs dadurch beeinträchtigt, daß er Anlagen oder Fahrzeuge zerstört, beschädigt oder beseitigt, Hindernisse bereitet oder einen ähnlichen, ebenso gefährlichen Eingriff vornimmt, und dadurch Leib und Leben eines anderen oder fremde Sachen von bedeutendem Wert gefährdet. Die Strafe ist Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe. Handelt der Täter in der Absicht, einen Unglücksfall herbeizuführen oder eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken, so ist die Strafe Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren, in minder schweren Fällen Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren.
Hmpfgrmpf. Als ich mitten in meinem Versuch (während des Trocknens der Holographieplatte, die, wie sich herausstellte, nicht vernünftig belichtet wurde) zur Galerie ging, hörte ich irgendwas megaphonmäßiges. Ich dachte mir: "Oh, da ist ja SVV, wie gut, dass ich Praktikum habe". Aber darauf, dass die einen dermaßen bekackten Einfall haben könnten, wäre ich nicht gekommen. Nur gut, dass es Attac war und nicht der AStA.
Sonst würde *ich* nämlich mal eine AStA-Besetzung vornehmen, um zu zeigen, dass die nicht meine Interessen vertreten. Da scheinen ja einige Leute auf solche Methoden zu stehen.
Auch, wenn ich nun wirklich kein Law-and-Order-Mensch bin: In dem Fall hoffe ich mal, dass § 315b StGB angemessen angewendet wird...
In Deutschland ist es üblich, dass man sich in einer Hochschule nur dann einschreiben kann, wenn man gewisse Anforderungen erfüllt. Diese Voraussetzungen nennt man landläufig auch Abitur oder Hochschulreife. Reife. Das ist das, worüber Wikipedia sc...
"Mit Eintreffen der ersten Einsatzfahrzeuge der Polizei flüchteten die Personen. Zwei Tatverdächtige, ein 24-Jähriger aus Sprockhövel und ein 30-Jähriger aus Essen, konnten im Rahmen der Fahndung festgenommen werden. Sie führten Transparente zu Thema Studiengebühren mit.
Die Polizei Dortmund hat die Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr aufgenommen."
Sollte der Herr Hommes natürlich noch den Wunsch hegen den einen oder anderen Aktivisten in die Pfanne zu hauen, so kann er sich ja bei der Polizei melden. 8-)
Wenn der Aktivist Dietel heißt, dann würde ich da wahrscheinlich nicht mal was gegen haben. :-P
Mein Ziel war es nur, auf diese bescheuerte Aktion hinzuweisen!
Gestern war ein Erlebinssreicher Tag. Um 14 Uhr war SVV, zunächst nciht ungewöhnlich. Doch am Ende sprang einer aus der ,,AG gegen Studiengebühren" ans Mikro und rief dazu auf auf die B1 zum Protest gegen die Gebühren zu maschieren. Mehr dazu nachzulesen