Faust
Ich war vorhin im Theater. Faust sollte es sein. Müll wurde es... Die Dortmunder Inszenierung ist überhaupt nix für mich... Wie viele andere sind wir früher gegangen... Ein paar Eindrücke: Vier Typen in Feinrippunterwäsche rennen die halbe Zeit durch eine Wohnung und geben Monologe vor sich - Einer von ihnen zieht sich mehrmals nackig aus und fängt an zu Duschen - Der Protagonist (als Faust) sitzt auf Toilette und als er fertig ist schaut er in die Toilette und sagt: "Das ist also des Pudels Kern" - Nebenbei macht er mittendrin einfach 'nen Pudel nach, der dann zum Elefanten wird. Ein sehr passendes Zitat aus der Westfalenpost, welches auf der offiziellen Seite unter den Pro-Kritiken steht: "Regisseurin Bruncken ist konsequent. Sie treibt die Szenen bis ins Unerträgliche, reitet auf manchen Ideen herum, bis ein eventueller Anfangscharme ganz zerstört ist. Das hat Methode, diese Aufführung will nicht konsumierbar sein, sondern auf das vielleicht bekannteste deutschsprachige Bühnenstück einschlagen, bis seine Brüche zutage treten und es mit blutigem Gesicht da liegt. Bei aller Zerstörungswut ist ein Spieltrieb spürbar, eine Lust am Ausprobieren extremer Positionen."
Nix für mich, zum Glück habe ich die Karten mal wieder gewonnen. Bei Kathi könnt ihr auch noch was von den wenigen positiven Seiten lesen, die es wirklich gab...
Aus dem damaligen Austausch
Historische Kommentare
Heute waren Freanki und ich, nachdem Freanki wiedermal Karten gewonnen hat im Theater. Meine recht große Vorfreude wurde recht schnell getrübt, nachdem ich nur wenige Minuten des Stückes gesehen habe. Ich muss ja zugeben, dass ich "Faust" zuvor nicht gel