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Die Glotze

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Bekanntlich schaue ich so ziemlich gar nicht fern... Anhand meines Beispiels nahm ich also an, dass die Tendenz in Richtung Internet und Interaktivität geht, aber da habe ich wohl falsche Schlüsse gezogen! Für 790,- Euro könnt ihr auf 250 Seiten nachlesen, warum dies so ist! Ok, das ist vielleicht ein bisschen zu viel verlangt... Zum Glück hat Telepolis eine Zusammenfassung des Artikels (welchen ich natürlich auch nur gelesen habe 8-)) geschrieben: "Die Welt glotz in die Röhre". Die durchschnittliche Dauer des Fernsehschauens beträgt demnach weltweit knapp über 3 Stunden pro Tag! Wobei die Amerikaner dort mit knapp 4 1/2 Stunden mal wieder Spitzenreiter sind... Wenn man da mal an die Konsequenzen denkt. Der Durchschnittsamerikaner hat angeblich zwei Jobs und arbeitet 10 Stunden am Tag (sag ich einfach mal so). Dann kommen viereinhalb Stunden Fernseh dazu und nebenbei sollte man noch 8 Stunden schlafen. Dann bleiben noch 1,5 Stunden für Mc Donalds, Burger King etc. und schon ist der Tag fertig. Da bleibt keine Zeit nach zu denken, ob die Kaffeetasse heiß sein könnte oder ob das Kreuzchen bei der Präsidentenwahl richtig war... Wobei ich dann auch nicht ganz verstehe, woher die Zeit kommt, um den heißen Kaffeetassenbetreiber zu verklagen... Jetzt könnte man einwenden, dass die Verteilung ihr Maximum bei Arbeitslosen hat und diese die Arbeitenden bei dem Fernsehkonsum mit in die Höhe ziehen, aber das wäre ja noch viel kranker! 6 Stunden fernsehen am Tag? Non-stop talkshows, richter-shows und dann den Discovery Channel? Das surfen im Internet nun wirklich besser ist, würde ich auch nicht sagen, aber ich denke man bewegt wenigstens seine Finger/Hände stärker :)

Festgehalten von Frank / freankiWeiter im Archiv ↗