Notizen von unterwegs

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Netzschnorren

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Im Netz gibt es ja unzählige Möglichkeiten, ohne Geld oder mit wenig Geld viel Gegenwert zu erhalten. In letzter Zeit hat das Ganze entweder zugenommen oder ich hatte vorher meine Augen geschlossen :) Gestern sind meine Lederslipper angekommen, welche einen UVP von 60€ haben und für die ich ganze 5€ incl. Porto gezahlt habe! Dabei hatte ich die Auswahl aus über 2500 Schuhen. Als sie dann geliefert wurden, habe ich mich schon innerlich darauf eingestellt, sie wieder zurück zu schicken, weil man auch im Schuhladen etliche anprobiert, bis einem einer gefällt, aber ich hatte Glück und er ist der bequemste Schuh, den ich nun besitze :) Gestern kam auch der 5€ Geschenkgutschein für Starbucks. Bezahlt habe ich 2€ incl. Porto. Da ich die Preise bei Starbucks schon ein bisschen happig finde, war ich nicht so oft dort, aber das wird sich nun ändern :) Der Gutschein ist wie Bargeld, kann für alles eingesetzt werden und ist bis Dezember 2012 gültig. Einen Tag später habe ich noch das Konkurrenzangebot geordert: Der gleiche 5€ Gutschein für 1€ incl. Porto :) Leider sind diese Aktionen meist auf einen Gutschein pro Person begrenzt. Drei Tage zuvor habe ich 15€ auf ein Bezahlkonto überwiesen bekommen, mit dem ich in sehr vielen Onlineshops bezahlen kann. Der Vorteil dabei ist noch, dass es genauso wie Bargeld zählt und ich dies mit anderen Gutscheinen kombinieren kann :) Diese Angebote habe ich nicht durch langes suchen gefunden, sondern es gibt eine Person, die diese ganzen Angebote für mich findet und in seinem "blog" veröffentlicht. Diese Seite heißt mydealz.de und listet sehr zuverlässig die besten Angebote im Internet mit dem Fokus auf den Bereich Elektronik. Dabei geht er sehr akkurat vor, bietet zum Beispiel ein online Fotoladen ein XXL-Poster kostenlos an, berechnet jedoch 6,90€ Porto, dann steht in dem Blog, dass es ein XXL-Poster für nur 6,90€ gibt. Die typischen Lockereien, dass etwas umsonst sei, es aber in Wirklichkeit nicht ist, wird dort sofort erkannt.

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Über das Blog von Pascal (auf den ich per Twitter aufmerksam wurde...) kam ich nun auf den Dienst lockerz.com, welcher anscheinend über eine Medienoffensive den Nutzern Geld, Ipods etc. "schenkt". Das Ganze funktioniert so, dass man Punkte dafür bekommt, dass man sich möglichst täglich einloggt. Für die Antwort einer Frage gibt es weitere Punkte. So kann man mit einem Aufwand von ca. 2 min. pro Tag 4 Punkte erhalten. Ab 200 Punkte (~ 50 Tage) erhält mein einen ipod nano mit 4 GB. Für 1000 (~250 Tage) gibts ein Mac Book usw. Wenn man demnächst noch mehr Zeit in der Community verbringt, kann man womöglich noch mehr Punkte sammeln. Ich probiere das ganze aktuell aus. Das System versucht sich wohl darüber zu rechnen, dass man sich dort Werbung/Fashion nebenbei anschaut. Man bekommt im Übrigen nur lächerliche 2 Punkte fürs werben... In die Community kommt man aber natürlich nur auf Einladung =) Man muss ein paar Daten eingeben (Name, PLZ, E-Mail und interessanterweise eine Telefonnummer, aber dies auch nur, wenn man nicht in Kanada wohnt...). Wer dort auch mitmachen möchte, kann sich ja bei mir melden. Im Gegensatz zum ersten Teil des Blogs, welcher ohne Arbeit einen Gegenwert bringt, den ich auch schon erfahren habe, ist der zweite Teil eher als experimentell zu werten. Ich berichte dann in einem Jahr, ob ich ein Mac Book bekommen habe :)

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Mal ein bisschen politisch... 'ne Guido?

Man konnte es die letzten Tage in den Nachrichten ja oft genug hören. Guido Westerwelle sprach in einem Interview folgenden Satz: "Wer dem Volk anstrengungslosen Wohlstand verspricht, lädt zu spätrömischer Dekadenz ein.". Ob dies historisch nun im großen Maße so war, darüber dürfen sich Historiker gerne streiten. So wie der Satz dort steht, muss ich ihm vollkommen zustimmen! Und auch Disney hat es in "Wall-E" verdeutlicht! Sehr unpassend war der Zusammenhang, in welchem dieser Satz genannt wurde. Denn von Wohlstand, der zur Dekadenz führt, sind wir bei Hartz IV wohl noch meilenweit entfernt. Auch ich übertreibe schon mal mit den Metaphern und Vergleichen, aber was da momentan in der "großen" Politik abgeht ist wirklich köstlich zu lesen :) Köstlich vor allem, weil diese Diskussion über seinen Ausreißer hinweg, kein Nachspiel für die Bevölkerung haben wird. Wesentlich interessanter finde ich die darüber wieder initiierte Diskussion über die Mindestlöhne. Noch vor kurzer Zeit war ich gegen jeglichen Mindestlohn, da ich auf die Kraft des freien Marktes gesetzt habe und zur Not werden die Personen ja auch durch das Arbeitsamt finanziell unterstützt. Nun kann es jedoch nicht sein, dass ein großer Teil der Arbeitnehmer im Niedriglohnbereich Unterstützung vom Staat bekommen muss! Ich bin mir gerade nicht sicher, wer es gesagt hat, aber "Arbeit muss sich lohnen!" [Anscheinend Wahlwerbung von der FDP zur Europawahl, aber anscheinend ohne Zusammenhang zum Mindestlohn]. Daraus resultiert nun, dass entweder der Hartz IV Satz gesenkt wird, oder die Löhne (zur Not vom Staat aus) erhöht werden. Dabei denke ich jedoch nicht direkt an einen Mindestlohn von 14€ für Kellner, wie es in Dänemark wohl aktuell ist, sondern an einen Mindestlohn, der einen wesentlichen Unterschied zum Hartz IV Satz ausmacht. Der wäre dann für Vollzeitarbeitnehmer in dem Bereich von 6-8€. Weiterhin sollte man die Steuern erst ab dem Betrag anfangen lassen, ab dem man über dem Hartz IV Satz liegt. In einem Bericht auf Spiegel Online wurde von einer Familie berichtet, welche Steuern bezahlt hat und sogar ein bisschen mehr als diesen Betrag dann vom Arbeitsamt wieder zurück erhalten hat. Es kann nicht sein, dass man Steuern zahlt und sich diese dann wieder "erbetteln" muss. Leistung und Arbeit muss sich lohnen. Und mit einem weiteren Zitat von Herrn Westerwelle beende ich den Blogeintrag: "Für viele Linke ist Leistung ja beinahe eine Form von Körperverletzung. Dagegen wehre ich mich".

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Geburtstag

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Rätsel 2010Um mein Geburtstagsgeschenk zu erhalten, musste ich gestern zuerst drei Rätsel lösen. Die Rätsel führten jeweils zum nächsten Rätsel und das Letzte zeigte den Weg zum Geschenk! Wer versuchen möchte, die Rätsel selbst zu lösen, darf dies gerne versuchen. Die Person beim zweiten Rätsel heißt im Übrigen Adem. Den Rest kann prinzipiell jeder lösen. Die Feier war relativ anstrengend, da Kathi morgens in der Schule war und zusätzlich zwei Seminare am Nachmittag zu besuchen hatte, wodurch ich die meiste Vorbereitung und Bewirtung selbst durchführen musste. Zum Glück gibts da in der Familie auch immer wieder Hilfe! 18 Gäste in der kleinen Wohnung ist schon eine Hausnummer. Interessant wurde es, als nur noch 6 im Wohnzimmer waren und der Rest in der Küche sich an meinem Chili Con Carne vergriff. Niemand weiß, wie die alle dort hinein gepasst haben =)

Auf Einslive werden momentan jeden Tag Statistiken vorgetragen, da dort jeden Morgen ein "lebenslanger" Vorrat eines bestimmten Produktes verschenkt wird. Dabei wird als Anzahl des Produkts diejenige Menge angenommen, die der deutsche Durchschnittsbürger verbraucht. Wie auch immer, jedenfalls habe ich gestern auch einmal eine Statistik geführt und dabei kam folgendes heraus: Mir haben 61 Menschen zum Geburtstag gratuliert (Die automatischen Mails und verschickten Briefe habe ich mal heraus gelassen). Davon haben mir 17 persönlich, 20 per studivz, 7 per ICQ, 8 per Telefon, 7 per SMS und 2 per Facebook gratuliert. Im Gegensatz zu letztem Jahr ein gefühlter Rückgang im ICQ und eine Zunahme per Telefon. Die Anzahl der Glückwünsche per Studivz ist interessanterweise exakt gleich geblieben, genauso wie die Anzahl per E-Mail. Die SMS sind wohl gestiegen, jedoch kann ich es anhand des Formats von Windows Mobile nicht auf die Schnelle exakt überprüfen. Bei der zeitlichen Verteilung hat studivz bis 15 Uhr die Nase vorn, spielt danach jedoch keine größere Rolle mehr. Einen ähnlichen Verlauf, jedoch nicht ganz so stark hat ICQ. SMS kamen nur am frühen Nachmittag. Interessant ist, dass die Verteilung der Glückwünsche relativ konstant über den gesamten Tag war. Das Studivzloch wurde durch meinen Besuch ausgemerzt :)

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Falthilfe

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Mein T-Shirt von Threadless in der Faltmaschine ;)Nachdem ich die Falthilfe in einer Folge von "The Big Bang Theorie" gesehen hatte, war ich in gewisser Weise schon davon fasziniert :) Es ist zwar überhaupt kein Problem die Shirts "manuell" zu falten, jedoch klappt das Falten fast nie Deckungsgleich, so dass der Stapel im Schrank schon mal droht nach Links oder Rechts zu stürzen. Die Lösung ist die Falthilfe, welche immer gleich Breite T-Shirts erzeugt. Sie könnte zwar für meinen Geschmack ein bisschen größer sein, aber bei einem Preis von 3€ wollte ich es erstmal ausprobieren.

Und wenn ich schon bei T-Shirts falten bin, muss ich einen Link auf: "How to fold a T-Shirt in 2 Seconds" machen :)

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Shirts in meinem Schrank

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Capture NX und mein Workflow

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Vorgestern bin ich endlich mit dem Entwickeln der Fotos aus dem letzten Urlaub fertig geworden. Der Grund warum es ein bisschen länger dauerte, liegt an dem geänderten Workflow. Nachdem ich längere Zeit mit Rawtherapee gearbeitet habe, war ich in letzter Zeit mit einigen Fotos unzufrieden. Im Forum konnte mir nicht geholfen werden, daher habe ich die Testversion von Nikon Capture NX 2 ausprobiert und bin begeistert! Der auf der Hand liegende Vorteil ist natürlich, dass ich jederzeit die Fotos genauso aus den Raws entwickeln kann, wie es die Kamera macht. Das ist ein Vorteil, weil die Fotos von anderen Rawkonvertern oftmals erstmal schlechter als die Fotos "out of the cam" waren. Und diese qualitativ guten Ergebnisse kann ich nun mit Capture NX noch weiter verbessern! Und die Möglichkeiten mit der innovativen Bedienung und des Radierers sind ein Quantensprung für mich.

Wen es interessiert, hier einmal der Workflow wenn ich Fotos schieße:

  • Einlesen der Fotos
  • Mit einem USB 2.0 Cardreader lese ich die Fotos ein.
  • Umbenennen der Fotos
  • Ich benenne alle jpg und nef anhand des Zeitstempels in das Format "JahrMonatTag-StundeMinuteSekunde" um. So wird jedes von mir aufgenommene Foto einen eindeutigen Dateinamen haben. Da beim Entwickeln auf Fotopapier die Anbieter auch immer den Dateinamen hinten aufdrucken, habe ich bei Papierausdrucken immer sofort die Information, wann das Foto aufgenommen wurde.
  • Setzen des Copyrights
  • Hier setze ich schon das erste Copyright auf meinen Namen.
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  • Verschieben auf den Rechner
  • Meine Verzeichnisstruktur ist zuerst in Jahre unterteilt. Danach folgt eine Unterscheidung nach der Art der Fotos. Bei mir gibt es dazu folgende Unterscheidungen: freanki, für meine Fotos - andere, für die Fotos von anderen - raw, für die Raws - video, für Videos, welche mit meiner Kamera aufgenommen wurde. Innerhalb dieser Verzeichnisse sind die Unterverzeichnisse in dem Format: "JahrMonatTag - Beschreibung des Tags". Ein komplette Beispiel wäre also: "2010/freanki/20100115 - Slowakei/20100115-122434.jpg" und genau dort findet man das obige Foto :)

    Alles was bisher an Arbeit angefallen ist, wird von einem selbstgeschriebenen Script mit Hilfe von jhead und exiftools unter linux erledigt, so dass ich fast keine Arbeit damit habe. Ich muss nur einen Namen für das Verzeichnis ausdenken.

  • Taggen der Raws
  • Ich tagge die Personen, welche auf den einzelnen Fotos zu sehen sind. Als Programm zur Verwaltung meiner Fotos nutze ich Digikam.

  • GPS Koordinaten hinzufügen
  • Sofern gps Koordinaten für die den einzelnen Ort vorliegen oder ich meinen GPS-Tracker genutzt habe, werden die Raws nun mit der Information versehen. Bei Daten vom Tracker funktioniert der Datenabgleich voll automatisch. Habe ich den Tracker also mit dabei, brauche ich danach nur noch die Fotos und den Track auswählen und die Daten abgleichen. Schon habe ich von jedem Foto den Ort dabei.

  • Bewerten der Fotos
  • Nun schießt man viel zu viele Fotos. Ob sie nun einfach daneben gegangen sind oder man von einem Objekt mehrere mit verschiedenen Einstellungen aufgenommen hat, es passiert immer. Daher bewerte ich alle Fotos, die inhaltlich und/oder fotografisch gelungen sind mit einem Stern. Wenn es mehrere Fotos einer Serie gibt, dann meistens nur ein Foto. Hier werden auch die ganz, ganz schlechten gelöscht. So kann ich bei einer Präsentation später nur die guten Fotos durchgehen, bei speziellen Wünschen/Anwendungen habe ich jedoch noch mehr Auswahl.

  • Bearbeitung in Capture NX
  • Nun lasse ich mir alle Fotos mit einem Stern in Capture NX anzeigen und bearbeite, welche es verdienen :) Hier vergebe ich dann auch bei besonderen Fotos 2 oder mehr Sterne. Diese Information bleibt in den Raws gespeichert.

  • Konvertierung mit Capture NX
  • Nun konvertiere ich alle Fotos in Capture NX. Durch das Konvertieren haben die jpgs nun auch alle die gleichen Tags, Sterne und GPS-Daten wie die Raws, so spare ich doppelte Arbeit. In Zukunft werde ich wohl auch das Fotografieren in Raw+Jpg ersparen und schieße nur noch in Raw. Da das Nikoneigene Format nef sowieso ein Vorschaubild in Originalgröße als jpg integriert hat, ist es doppelt kein Problem.

  • Wiedereinlesen der Metadaten
  • Hatte man vorher schon jpgs in seinem Archivierungsprogramm, so sollte man nun die Metadaten nochmals einlesen, damit die Datenbank konsistent bleibt.

    Das Ganze geht wesentlich schneller als man denkt. Man kann natürlich beliebig viel Zeit in die Bearbeitung der Fotos unter Capture NX investieren, aber normalerweise bearbeite ich dort 5-10% der Fotos und benötige pro Foto kaum 60 Sekunden. Für 100 Fotos benötigt der ganze Prozess 10-20 Minuten effektive Arbeit.

    Man kann natürlich beliebig viel Zeit in die Bearbeitung der Fotos unter Capture NX investieren, aber normalerweise bearbeite ich dort 5-10% der Fotos und benötige pro Foto kaum 60 Sekunden. Für 100 Fotos benötigt der ganze Prozess 10-20 Minuten effektive Arbeit. Wesentlich mehr Arbeit entsteht bei der Erstellung eines Fotobuches, wobei ich dort noch nicht die beste Software gefunden habe. Momentan arbeite ich mit Scribus für unter Linux. Anfänger würde ich erst einmal eine kostenlose Fotobuch-Software empfehlen.

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    Bolognatag an der Uni Dortmund

    Rektorat der Universität Dortmund

    v.l.n.r.: Rektorin Prof. Dr. Ursula Gather
    Prorektor für Forschung Prof. Dr. Metin Tolan
    Prorektor für Studium Prof. Dr. Walter GrünzweigHeute fand der Bolognatag an der Uni Dortmund statt, welcher von der FsRK mit Unterstützung vom AStA durchgeführt wurde. Der erste Vortrag von Benedikt hieß "Bologna und Akkreditierung" und erklärte die Grundlagen. Der Vortrag war gut strukturiert und ziemlich detailreich. Der zweite Vortrag "ESG und Qualitätssicherung" war für mich jedoch kaum aufzunehmen, da der Redner in nur einer einzigen Tonlage und viel zu vielen "äh" gesprochen hat. Danach kam das "Prunkstück" des Tages, die Diskussionsrunde mit dem Rektorat, Verwaltung, Studierendenvertretern und einem Mitglied des Akkreditierungsrates. ( Eine Akkreditierung an der Hochschule überprüft einen Studiengang auf bestimmte Ziele wie Studierbarkeit, Transparenz, Mobilität etc. Seit der Umstellung auf Ba/Ma müssen alle Studiengänge akkreditiert werden. ) Die Diskussion fing interessant aber ruhig an. Erst als der Herr aus dem Akkreditierungsrats die Probleme von der Akkreditierung zu den Hochschulen schob, meldete sich Prof. Tolan energisch zu Wort um zu erklären, dass die Richtlinien für die Hochschulen nicht genug Freiheiten gelassen haben und das die Personen, die die Akkreditierung an den Universitäten durchgeführt haben, die Verantwortung für die Probleme zu übernehmen haben. Prof. Marwedel, Sprecher der Senatskommission für Lehre und Studium, berichtete später, dass sich die Kommission schon Gedanken zu der Problematik gemacht hat. Ein Punkt war zum Beispiel die Summenregel, dass Bachelor und Masterstudium zusammen nicht mehr als 10 Semester dauern darf. Dies führt dazu, dass jemand, der einen 7 semestrigen Bachelor an einer Universität gemacht hat, keinen 4 semesterigen Master an einer anderen (oder der gleichen) Hochschule machen darf. Wenn nun jemand Physik an einer Hochschule studiert, die für den Bachelor 7 Semester und für den Master 3 Semester angeordnet hat, so darf die Person nicht nach Dortmund für den Master wechseln, da hier der Bachelor 6 Semester und der Master 4 Semester dauert. Gegen Ende wurden auch Fragen aus dem Publikum zugelassen, welche durchgehend vernünftig und konstruktiv waren. Im Gegensatz zur SVV, bei der einige "Fragen" mehr polemischen Angriffen gegen das Rektorat, die Hochschule, das Land, der BRD und den ganzen Rest glichen ;) Aber mit 60 Leuten diskutiert es sich wohl auch leichter ;)

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    Snowboarden in Polen

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    Heute war der letzte Tag in der Nähe von Zakopane, dem bekanntesten Winterurlaubsort in Polen. Die Pension, in welcher wir unter gekommen sind, war von unserer Gruppe komplett ausgebucht und die Besitzer waren einem Teil auch bekannt. Leider hatten wir kein Bad im Zimmer, aber dafür wlan im gesamten Haus :D Da wir ohne Auto hier sind, waren wir die gesamte Zeit auf andere Personen angewiesen, was im Nachhinein nicht die beste Entscheidung war, denn beim Ausflug in die Slowakei, welche 5 km entfernt beginnt, war nach unserem Kenntnisstand nur eine kleine Shoppingtour geplant. Alkohol sei dort noch billiger und der Laden ist direkt hinter der Grenze. Als wir dann knapp 30 Minuten unterwegs waren, haben wir schon geahnt, dass noch etwas geplant ist und so sind wir dann auf einen weiteren Berg, nach dem Kasprowy Wierch, gegangen. Der Alkohol war dann aber in dem Geschäft doch wesentlich teurer als in Polen und teilweise sogar teurer als in Deutschland, was man am leichtesten vergleichen kann, da man in der Slowakei mit Euro zahlt.

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    In unserer Pension ist auch ein Ski- und Snowboardverleih integriert und die nächste Piste mal gerade 10 Minuten zu Fuß entfernt, so dass wir fast jeden Tag auf die Piste gegangen sind. Bei den Preisen hier kann man auch nicht meckern. Die komplette Ausrüstung zum Skifahren oder Snowboardfahren kostet umgerechnet 6€ pro Tag bzw. 4€ für 2 Stunden. Das Snowboardlernen ging bei mir ziemlich fix. Bei der dritten Abfahrt konnte ich schon mit ansehnlicher Geschwindigkeit und ohne zu fallen runter fahren und heute ging es dann nach ganz oben mit dem Sessellift. Dem Typen neben mir habe ich auf der Fahrt direkt vor mir gewarnt, da ich keine Ahnung hatte, wie ich aussteigen sollte g Leider ist er auch noch nie Snowboard gefahren, so dass er mir nicht helfen konnte, aber ich hatte mit der Warnung meine Schuldigkeit getan. Das Aussteigen ging dann doch wesentlich besser (mit dem vorderen Fuß in der Schnalle), als gedacht. Das Hinfallen nach 5 Metern war trotzdem obligatorisch :D

    Nach 20 - 30 leichten Stürzen ist die Saison nun für mich vorbei und es geht wieder zurück nach Bytom :).

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    Physik der Teilchenbeschleuniger und Synchrotronstrahlungsquellen

    Nachdem ich vorgestern meine Prüfung in Elektronik und Beschleunigerphysik erfolgreich abgelegt habe, sprach ich noch ein bisschen mit Professor Wille über sein Buch "Physik der Teilchenbeschleuniger und Synchrotronstrahlungsquellen. Eine Einführung". Das Buch ist Grundlage der Vorlesung und wird auch in Seminaren und Vorlesungen anderer Universitäten in Deutschland genutzt. Es ist gut geschrieben und es gibt leider kaum Alternativen auf diesem Niveau. Andere Bücher fangen direkt bei einem höheren Kenntnisstand an. Das Problem an dem Buch ist jedoch, dass es schon seit Jahren ausverkauft ist und auch keine weitere Ausgabe geplant ist, da dem Verlag eine Auflage von 1500 Büchern womöglich zu klein ist. Auf Amazon kann man das Buch gebraucht für 90€ kaufen und das bei einem Neupreis von 35 DM! Daraufhin verglich Prof. Wille dies mit dem Wert der Arbeit eines Künstlers, welcher zu Lebzeiten einen Hungerlohn bringt und nach dem Tod sprunghaft ansteigt. Da ich dieses Buch schon lange bei ebay für einen vernünftigen Preis gesucht hatte, habe ich mich sehr gefreut, als er in sein Regal griff, in dem zwei Ausgaben standen und mir eine davon geschenkt hat! Das tolle an genau DEM Buch ist, dass es ungelesen ist, aber durch die 14 Jahre Lagerzeit nicht mehr diesen schrecklichen Buchdruckgeruch hat! Sehr sehr super :)

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