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Thursday, January 28. 2010Capture NX und mein WorkflowDer auf der Hand liegende Vorteil ist natürlich, dass ich jederzeit die Fotos genauso aus den Raws entwickeln kann, wie es die Kamera macht. Das ist ein Vorteil, weil die Fotos von anderen Rawkonvertern oftmals erstmal schlechter als die Fotos "out of the cam" waren. Und diese qualitativ guten Ergebnisse kann ich nun mit Capture NX noch weiter verbessern! Und die Möglichkeiten mit der innovativen Bedienung und des Radierers sind ein Quantensprung für mich. Wen es interessiert, hier einmal der Workflow wenn ich Fotos schieße:
Innerhalb dieser Verzeichnisse sind die Unterverzeichnisse in dem Format: "JahrMonatTag - Beschreibung des Tags". Ein komplette Beispiel wäre also: "2010/freanki/20100115 - Slowakei/20100115-122434.jpg" und genau dort findet man das obige Foto Alles was bisher an Arbeit angefallen ist, wird von einem selbstgeschriebenen Script mit Hilfe von jhead und exiftools unter linux erledigt, so dass ich fast keine Arbeit damit habe. Ich muss nur einen Namen für das Verzeichnis ausdenken. So kann ich bei einer Präsentation später nur die guten Fotos durchgehen, bei speziellen Wünschen/Anwendungen habe ich jedoch noch mehr Auswahl. Das Ganze geht wesentlich schneller als man denkt. Man kann natürlich beliebig viel Zeit in die Bearbeitung der Fotos unter Capture NX investieren, aber normalerweise bearbeite ich dort 5-10% der Fotos und benötige pro Foto kaum 60 Sekunden. Für 100 Fotos benötigt der ganze Prozess 10-20 Minuten effektive Arbeit. Man kann natürlich beliebig viel Zeit in die Bearbeitung der Fotos unter Capture NX investieren, aber normalerweise bearbeite ich dort 5-10% der Fotos und benötige pro Foto kaum 60 Sekunden. Für 100 Fotos benötigt der ganze Prozess 10-20 Minuten effektive Arbeit. Wesentlich mehr Arbeit entsteht bei der Erstellung eines Fotobuches, wobei ich dort noch nicht die beste Software gefunden habe. Momentan arbeite ich mit Scribus für unter Linux. Anfänger würde ich erst einmal eine kostenlose Fotobuch-Software empfehlen. Thursday, January 21. 2010Bolognatag an der Uni Dortmundv.l.n.r.: Rektorin Prof. Dr. Ursula Gather Prorektor für Forschung Prof. Dr. Metin Tolan Prorektor für Studium Prof. Dr. Walter Grünzweig Der erste Vortrag von Benedikt hieß "Bologna und Akkreditierung" und erklärte die Grundlagen. Der Vortrag war gut strukturiert und ziemlich detailreich. Der zweite Vortrag "ESG und Qualitätssicherung" war für mich jedoch kaum aufzunehmen, da der Redner in nur einer einzigen Tonlage und viel zu vielen "äh" gesprochen hat. Danach kam das "Prunkstück" des Tages, die Diskussionsrunde mit dem Rektorat, Verwaltung, Studierendenvertretern und einem Mitglied des Akkreditierungsrates. ( Eine Akkreditierung an der Hochschule überprüft einen Studiengang auf bestimmte Ziele wie Studierbarkeit, Transparenz, Mobilität etc. Seit der Umstellung auf Ba/Ma müssen alle Studiengänge akkreditiert werden. ) Die Diskussion fing interessant aber ruhig an. Erst als der Herr aus dem Akkreditierungsrats die Probleme von der Akkreditierung zu den Hochschulen schob, meldete sich Prof. Tolan energisch zu Wort um zu erklären, dass die Richtlinien für die Hochschulen nicht genug Freiheiten gelassen haben und das die Personen, die die Akkreditierung an den Universitäten durchgeführt haben, die Verantwortung für die Probleme zu übernehmen haben. Prof. Marwedel, Sprecher der Senatskommission für Lehre und Studium, berichtete später, dass sich die Kommission schon Gedanken zu der Problematik gemacht hat. Ein Punkt war zum Beispiel die Summenregel, dass Bachelor und Masterstudium zusammen nicht mehr als 10 Semester dauern darf. Dies führt dazu, dass jemand, der einen 7 semestrigen Bachelor an einer Universität gemacht hat, keinen 4 semesterigen Master an einer anderen (oder der gleichen) Hochschule machen darf. Wenn nun jemand Physik an einer Hochschule studiert, die für den Bachelor 7 Semester und für den Master 3 Semester angeordnet hat, so darf die Person nicht nach Dortmund für den Master wechseln, da hier der Bachelor 6 Semester und der Master 4 Semester dauert. Gegen Ende wurden auch Fragen aus dem Publikum zugelassen, welche durchgehend vernünftig und konstruktiv waren. Im Gegensatz zur SVV, bei der einige "Fragen" mehr polemischen Angriffen gegen das Rektorat, die Hochschule, das Land, der BRD und den ganzen Rest glichen Aber mit 60 Leuten diskutiert es sich wohl auch leichter Saturday, January 16. 2010Snowborden in PolenDa wir ohne Auto hier sind, waren wir die gesamte Zeit auf andere Personen angewiesen, was im Nachhinein nicht die beste Entscheidung war, denn beim Ausflug in die Slowakei, welche 5 km entfernt beginnt, war nach unserem Kenntnisstand nur eine kleine Shoppingtour geplant. Alkohol sei dort noch billiger und der Laden ist direkt hinter der Grenze. Als wir dann knapp 30 Minuten unterwegs waren, haben wir schon geahnt, dass noch etwas geplant ist und so sind wir dann auf einen weiteren Berg, nach dem Kasprowy Wierch, gegangen. Der Alkohol war dann aber in dem Geschäft doch wesentlich teurer als in Polen und teilweise sogar teurer als in Deutschland, was man am leichtesten vergleichen kann, da man in der Slowakei mit Euro zahlt. Das Snowboardlernen ging bei mir ziemlich fix. Bei der dritten Abfahrt konnte ich schon mit ansehlicher Geschwindigkeit und ohne zu fallen runter fahren und heute ging es dann nach ganz oben mit dem Sessellift. Dem Typen neben mir habe ich auf der Fahrt direkt vor mir gewarnt, da ich keine Ahnung hatte, wie ich aussteigen sollte g Leider ist er auch noch nie Snowboard gefahren, so dass er mir nicht helfen konte, aber ich hatte mit der Warnung meine Schuldigkeit getan. Das Aussteigen ging dann doch wesentlich besser (mit dem vorderen Fuß in der Schnalle), als gedacht. Das Hinfallen nach 5 Metern war trotzdem obligatorisch Nach 20 - 30 leichten Stürzen ist die Saison nun für mich vorbei und es geht wieder zurück nach Bytom Thursday, January 7. 2010Physik der Teilchenbeschleuniger und SynchrotronstrahlungsquellenNachdem ich vorgestern meine Prüfung in Elektronik und Beschleunigerphysik erfolgreich abgelegt habe, sprach ich noch ein bisschen mit Professor Wille über sein Buch "Physik der Teilchenbeschleuniger und Synchrotronstrahlungsquellen. Eine Einführung". Das Buch ist Grundlage der Vorlesung und wird auch in Seminaren und Vorlesungen anderer Universitäten in Deutschland genutzt. Es ist gut geschrieben und es gibt leider kaum Alternativen auf diesem Niveau. Andere Bücher fangen direkt bei einem höheren Kenntnisstand an. Das Problem an dem Buch ist jedoch, dass es schon seit Jahren ausverkauft ist und auch keine weitere Ausgabe geplant ist, da dem Verlag eine Auflage von 1500 Büchern womöglich zu klein ist. Auf Amazon kann man das Buch gebraucht für 90€ kaufen und das bei einem Neupreis von 35 DM! Daraufhin verglich Prof. Wille dies mit dem Wert der Arbeit eines Künstlers, welcher zu Lebzeiten einen Hungerlohn bringt und nach dem Tod sprunghaft ansteigt. Da ich dieses Buch schon lange bei ebay für einen vernünftigen Preis gesucht hatte, habe ich mich sehr gefreut, als er in sein Regal griff, in dem zwei Ausgaben standen und mir eine davon geschenkt hat! Das tolle an genau DEM Buch ist, dass es ungelesen ist, aber durch die 14 Jahre Lagerzeit nicht mehr diesen schrecklichen Buchdruckgeruch hat! Sehr sehr super Friday, January 1. 2010Frohes Neues und LED-Zigarettenautomaten...Ein frohes Neues Jahr wünsche ich |
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